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Dokumentarfilm „Klänge des Verschweigens“ auf DVD


Der Potsdamer Filmemacher Prof. Klaus Stanjek hat einen berührenden Dokumentarfilm über seinen Onkel gedreht, der wegen Homosexualität in die NS-Konzentrationslager verschleppt wurde. Der "detektivische Musikfilm"  rekonstruiert die Leidensgeschichte des Musikers Willi Heckmann, der von 1937 bis 1945 in Dachau und Mauthausen inhaftiert war. Darüber hinaus dokumentiert er das innerfamiliäre Verschweigen und Verdrängen der Verfolgung nach 1945. Der Film  „Klänge des Verschweigens“ ist nun auch auf DVD erhältlich. Weitere Informationen.

 
 

71. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen

 
Am 17. April 2016 fanden in der Gedenkstätte Sachsenhausen verschiedene Gedenkfeiern anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers statt. Auf Vorschlag des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. wurde die Hauptrede der zentralen Gedenkfeier von Prof. Klaus Stanjek gehalten, dessen Onkel Willi Heckmann wegen Homosexualität in den Konzentrationslagern Dachau und Mauthausen inhaftiert war. Weitere Informationen
 
 

„Das Glück kam immer zu mir“

Rudolf Brazda – das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich

Seit 11. April 2011 ist die Biographie des letzten bekannten Zeitzeugen, der wegen Homosexualität in einem Konzentrationslager inhaftiert war, im Buchhandel erhältlich. Sie ist unter dem Titel „Das Glück kam immer zu mir. Rudolf Brazda – das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich“ im Campus-Verlag erschienen.
  Rudolf Brazdas Lebensgeschichte ist ebenso erschütternd wie erstaunlich. Kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung lernt er seine erste große Liebe kennen und lebt mit seinem Freund offen zusammen – sogar eine Hochzeit feiern sie. Bald jedoch werden sie verhaftet, Brazda wird schließlich nach Buchenwald verschleppt.


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70. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen am 19. April 2015

Am Sonntag, dem 19. April 2015, fand anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen eine Gedenkfeier für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen statt. Thema war die Neufassung des § 175 durch die Nationalsozialisten, die sich im Jahr 2015 zum 80. Mal jährt. Alexander Zinn, Mitglied im Beirat der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, hielt dazu eine Rede. Am Montag, dem 20. April 2015, fand dann die Einweihung des neu gestalteten Gedenkortes im Geschichtspark Klinkerwerk statt. Aus diesem Anlass hielt Prof. Dr. Rüdiger Lautmann eine Rede. Weitere Informationen

 

69. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen am 4. Mai 2014

Am Sonntag, dem 4. Mai 2014, veranstaltete die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten eine Gedenkfeier anlässlich des 69. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Im Rahmen der Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. wieder eine Ehrung der im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen statt. Die Gedenkfeier 2014 war dem KZ-Häftling Horst Hörig gewidmet. Weitere Informationen
 
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